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von den anfängen bis heute

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2018

Kletterwald Nord an der Thülsfelder Talsperre

... nun schon im zweiten Jahr, machen wir halbjährlich Aktionen, die einfach nur Spaß machen. Eigentlich wollten wir noch vor den Sommerferien, so zu sagen als Abschluss, etwas tolles unternehmen: leider war schon alles ausgebucht. Somit gab´s halt nur eine „Dienstbesprechung“ (also ein ausgiebiges Frühstück) in einem der angesagtesten Cafe`s in Oldenburg. Wir verlegten den Spaßfaktor-Termin auf das Ferienende. Am letzten Ferien- wochenende ging´s dann los, leider nur mit halber Besetzung. Diesmal brachen wir, nicht wie üblich, mit dem Vereinsbus zum Wettkampf auf, sondern in den Kletterwald Nord an der Thülsfelder Talsprerre. Pünktlich um 10.00 Uhr morgens standen wir auf der Matte. An der Kasse mussten wir alles abgeben, was evtl. zu Verletzungen oder Unfällen führt - auch Handy´s blieben am Eingang zurück. Also keine Selfie´s in schwindelerregender Höhe oder mitten auf einem Hochdrahtseil jemand der unbedingt eine WhatsApp schreiben muss. Nachdem wir unseren „Kram“ losgeworden sind, gab es eine Einweisung und danach wurden uns die Sicherheitsgurte angelegt. Nach dem Durchlaufen des Übungsparkours konnten wir durchstarten. Also begannen wir bei den Anfängern: kein Problem, für Fortgeschrittene war auch zu noch easy, aber dann wurde es schon anspruchsvoller. So kamen wir langsam in Schweiß - nicht wegen der hohen Temperaturen, sondern wegen des körperlichen Einsatzes. Am Meisten begeistert waren unsere „Kids“ natürlich von den Seilbahnen und davon gab es einige. Mal übers Wasser oder durch die Baumreihen, mal auf einem echten Sattel, der auf einem Baumstumpf befestigt war oder sogar auf einem Schlitten. Grenzwertig waren die Herausforderungen beim Extremparkour. Nicht nur die Höhe, sondern auch die physischen Anforderungen waren wirklich extrem. Es gab einen „freien“ Fall aus über 15m Höhe, eine frei bewegliche Schaukelstrecke und eine aufgehängte Leiter über die man rüberhangeln musste, also nichts für Weicheier. Manche Zugänge konnten auch nur über 10cm dicke Äste erreicht werden. Das war schon eine wackelige Angelegenheit, erst recht, wenn man Holger im Nacken hatte. Nach knapp drei Stunden waren wir dann platt. Allen hat´s auf jeden Fall viel Spaß gemacht. Schaut euch doch mal die Fotos/Videos an, die Ida Tolksdorf gemacht hat. (Thülsfelder Talsperre 04. August 2018) Bilder/Videos

10. nat. Elbepokal

... es war unser letzter Wettkampf vor den Sommerferien; eine Woche nach Ida`s Unfall in Cottbus. Gemeinsam mit den Kids vom TV Metjendorf 04 zogen wir schon freitags zum Einturnen nach Lauenburg. Nach einigen Stunden Stau sind wir dann dort auch entsprechend spät angekommen. Aber die herzliche Atmosphäre des Ausrichters und seinem Team, ließen uns schnell auf andere Gedanken kommen. Dann ging alles sehr schnell: die Klamotten holen, die Schlafsäcke auspacken und die Luftmatratzen aufpumpen und dann … Ab in die Sporthalle und die Trampoline ausprobieren. Währenddessen musste natürlich noch „einer“ die Wettkampfkarten ausfüllen :-( Spät abends starteten wir dann noch durch, nach Lüneburg. Und man glaubt es kaum, es war dort Stadtfest angesagt - so richtig mit Buden, Karussells und sogar ein Riesenrad stand auf dem Marktplatz. Und selbstverständlich auch Bühnen mit Livemusik - es war der Bär los. So, am Samstag wurde es dann richtig voll in der Sporthalle, weit über 200 Aktive gingen an den Start. Es gab einen Elite- und einen Basiswettkampf. Unsere Kids mussten den „steinigen Weg“ gehen. Jana Scheller turnte ihre Übung durch und hatte damit des Trainers Ziel erreicht: auf einem Bundeswettkampf die neue Kür zeigen. Stine Glöckner und Amelie Marks, beide schlugen sich tapfer durch den Vorkampf. Nur leider reichte es nicht fürs Finale. Melanie Beljanski und Meite Lütjelüschen, sie beide konnten sich behaupten und zogen ins Finale ein. Und - Überraschung, Melanie holte sich in ihrer Wettkampfklasse den Pokal. Unsere „älteren Semester“, Chanice von Garrel und Malou Krone hatten richtig heftige Konkurrenz. Wer aufs Siegerpodest steigen wollte musste schon mehr als einen Doppelsalto zeigen. Schon im Vorkampf zeichnete sich ein Zweikampf zwischen Chanice und Franzina von Häfen (TuS Bloherfelde) ab. Letztlich konnte sich Chanice auf Grund der höheren Schwierigkeit durchsetzen und nahm als strahlende Erstplatzierte, den Pokal entgegen. Nicht weniger dramatisch zeichnete sich das Duell zwischen Malou und Jana Müller (TV Lehe-Bremerhaven von 1869) ab. Bis zum Schluss war es ein Kopf an Kopf Rennen um den 1. Platz. In der Pflichtübung konnte sich Malou klar durchsetzen. Auch in der Vorkampfkür behielt Malou die „Pole-Position“ inne. Erst im Finale konnte sich Jana Müller dann gegen Malou behaupten. Schade für Malou die diesmal nicht ihr ganzes Potential an Schwierigkeit zeigte (Lauenburg 16. Juni 2018) Bilder zum Wettkampf

7. Leine Pokal

… schon früh morgens um 05.00 Uhr, begann für unsere Leistungskids der Tag. Der frühe Einturnbeginn forderte das zeitige Aufstehen, denn deutschlands Auto- bahnen sind wieder mal mit Baustellen gespickt. Die Anfahrt nach Hannover/Laatzen verbrachten die meisten unserer Athleten schlafen im Vereinsbus. Pünktlich angekommen, fanden wir schon reges Treiben auf den Wettkampftrampolinen vor. Nach einer kurzen Orientierung, wer auf welchem Gerät turnen würde, begann das Anstehen in der Warteschlange an den Wett- kampfgeräten. Fast 250 Teilnehmer hatten sich eingefunden um im Basis- und Elitewettkampf ihr können zu zeigen. Das Wort Basis- oder auch Einsteigerwettkampf trift es nicht ganz genau, denn dieser Teil des Wettkampfes zeigt schon Leistungen die weit jenseits von dem Können eines Breitensportlers liegen. So traten nun Jana Scheller und Fynn Ole Sauer im Basiswettkampf an. die anderen vier: Ida Tolksdorf, Melanie Beljanski und Malou Krone mussten sich mit deutschlands Elite auseinander setzen. Nach fast zwei Stunden Einturnzeit begann der 7. nationale Leine Pokal. Für Jana Scheller war es der erste Bundeswettkampf überhaupt und als jüngste Starterin in ihrer Wettkampfklasse, die meisten waren ein bis zwei Jahre älter, hatte sie „einen Kampf gegen Windmühlen“ vor sich. Ihr Ziel und das des Trainers, die P8, eine Plfichtübung mit einem Salto und einem Barani durch zu turnen. Das gelang ihr auch und in ihrer Kür pakte sie noch einen zweiten Salto dazu, aber trotzdem reichte es nicht für das Finale. Fynn Ole Sauer, der mittlerweile im Trampolinturnen ein „alter Hase“ ist, stand nach dem Wettkampfaus, nach einigen Jahren wieder im Tuch. Durch einen sogenannten „black out“ verlor er die Kontrolle im Sprung und stürzte ab. Nun nach mühsamer Aufarbeitung kann er wieder Rückwärtssalti und auch wieder einen Barani a. Ihm war es wichtig, sich selbst zu zeigen, dass aufgeben keine Option ist. Plicht und Kür absolvierte er mit Bravour. Damit stand er im Finale an der Spitze. Leider übersteuerte er, im Finale den Doppelcody und landete anschließend auf der Matte - schade, damit war der Sieg futsch. Nach fast einem Jahr Trainingsausfall (verletzungsbedingt) stand Ida Tolksdorf wieder auf einem Wettkampfgerät. Die Konkurrenz, vorerst noch unerreichbar, knüpfte sie an ihrer Leistung dort an, wo sie vor ihrem Unfall stand. Mit einer sauberen Pflicht und einer anspruchsvollen Schwierigkeit (7,0 Pkt.) in der Kür erreichte sie den 15. Platz. Zwei Plätze weiter nach vorn, schaffte es ihre Vereinskameradin, Melanie Beljanski. Auch für Malou Krone war es nicht einer ihrer glücklichen Wettkampftage. Die Pflichtübung absolvierte sie , wie gewohnt, mit einer tadellosen Haltung. Doch schon in der Vorkampfkür musste sie nach neun Sprüngen einen Abbruch hinnehmen. Egal, weil im Finale „alle Uhren“ wieder auf Null gestellt werden. Um aufs Treppchen zu kommen musste sie sich entscheiden: entweder die Schwierigkeit hochschrauben oder die Kür abspecken, aber dafür mit ToF - und Haltungsnoten zu punkten. Und wieder wurde der letzte Sprung ihr zum Verhängnis: Übungsabbruch und der warf sie auf Platz acht zurück. An dieser Stelle sei erwähnt: es war ein Marathonwettkampf. Er begann morgens um 08.00 Uhr und endete mit der Siegerehrung knapp vor 22.30 Uhr abends. (Laatzen 28. April 2018) Bilder zum Wettkampf